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Aktuelles rund um ODU.

An der und für die Zukunft bauen

Mühldorf am Inn,

ODU blickt auf erfolgreiches Halbjahr und investiert weiter in seinen Hauptstandort.

Mühldorf am Inn, 15. Juli 2016 – Ein erfolgreiches Halbjahr und ein richtungsweisendes Projekt für die Zukunft: ODU baut seine weltweite Marktposition aus und stärkt zugleich den Standort in Mühldorf. „Mit einem hohen einstelligen Umsatzwachstum insbesondere in Europa seit Jahresbeginn sind wir durchaus zufrieden, zumal der Weltmarkt in diesem Zeitraum laut aktueller Marktforschung um zwei bis drei Prozent gegenüber 2015 rückläufig war“, bestätigt Dr. Joachim Belz, ODU Geschäftsführung, einmal mehr den Erfolgskurs des Unternehmens. Die international agierende Firmengruppe baut nicht nur im globalen Wettbewerbsumfeld an seiner Zukunft. Seit März rollen die Bagger und auf dem Firmengelände in Mühldorf entsteht ein neues Gebäude.

 

A PERFECT ALLIANCE – über Gebäudegrenzen hinweg

Mit erstmals vier Stockwerken nutzt der Spezialist für elektrische Verbindungs­tech­nik den Platz optimal aus und auch architektonisch fügt sich der Neubau harmonisch ein. In den beiden Obergeschossen finden neue Büroräume ihren Platz. Hier ziehen ab September Entwicklung, Technikabteilung und Qualitätsmanage­ment ein. Das Zwi­schen­geschoss ist als Sozialfläche mit Pausenraum, Umkleiden und Duschen ge­plant. Im Erdgeschoss entstehen neue Fertigungsflächen für die Dreh­erei. Im Oktober folgt dann mit der Silikonumspritzung ein neues Ver­fahren für die Kabelkon­fektio­nierung, womit ODU zeitnah sein Technologie-Portfolio erweitert. „Wir schaffen mit dem Neu­bau viel mehr als nur eine räumliche Erweiterung“, führt Dr. Joachim Belz aus. „Der Umzug ist insofern eine Neustrukturierung, als dass wir die kundennahen Bereiche, den Ver­trieb, das Marketing und das Produktmanagement, im bisherigen Baukomplex räumlich näher zusammenbringen. Die technikbasierten Abteilungen hingegen kommen ge­meinsam im neuen Gebäude unter und sind damit fertigungsnah platziert.“ Beides fördert und verkürzt die internen Kommunikationswege.

 

Entscheidung für den Standort

Für die Zukunft geplant sind auch die Kapazitäten des Neubaus: In Summe finden hier in den nächsten Jahren circa 100 Mitarbeiter ihren Platz. Das entspricht, gegenüber den bisher 950 Beschäftigten am Standort Mühl­dorf, einer Steigerung von rund zehn Prozent. „Wir setzen damit ein weiteres, klares Zeichen für die Stärkung des Stand­ortes“, fasst der Geschäfts­führer zu­sammen. Global vertreten und lokal präsent – dies ist das solide Fun­da­ment der ODU Gruppe. Dass die Planungen zum Neubau Anfang des Jahres in die Reali­tät umgesetzt werden konnten, liegt auch an den klaren, positiven Signalen zum Hoch­wasserschutz.

 

Hochwasserschutz als Ausgangspunkt

Bisher stellte die Hochwasserbedrohung ein großes Unternehmensrisiko dar. Beim Jahrhunderthochwasser von 2005 ging es für ODU um wenige Zentimeter – Glück im Unglück verhinderte weitere Schäden. Seitdem ergriff ODU alle Maßnahmen, die eigen­verantwortlich umgesetzt werden konnten. Neben einem Notfallplan, in dem der Aus­nahmezustand regelmäßig geprobt wird, wurde eine Hochwasserpumpe angeschafft. Eine Sand­sackmauer rund um das Gelände bot und bietet zusätzlichen Schutz. „Nach drei bis vier Jahren ist die Ge­nehmigung der Schutzmaßnahmen jetzt in der hoffentlich finalen Phase“ resümiert Robert Klemisch, globaler Produktionschef der ODU Gruppe. In der Um­setzung teilen sich der Freistaat Bayern und die Stadt Mühldorf die Kosten. Voraus­sichtlich im Herbst beginnen die Ro­dungs­arbeiten am Inn, der Bau der Hoch­wasser­schutzmauer folgt dann ab Anfang 2017. „Eine Herausforderung wird sein, den Hochwasser­schutz auch während der Bauphase zu garantieren“, so Robert Klemisch. „Das Wachstum unseres Unter­nehmens wird die Er­weiterung des Stand­ortes bestim­men. Die nächsten Pläne liegen bereits in der Schub­lade.“ So entstehen in Mühldorf auch in Zukunft maßge­schneiderte Verbindungslösungen und hochwertige Steckver­bindungen für den weltweiten Einsatz.